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10. Februar 2022
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Gebäude und Siedlung

Bau- und Raumakustik – dank Konzepten erfolgreich umgesetzt

Ein korrekt geplanter und umgesetzter Schallschutz und eine gute Raumakustik tragen wesentlich zu einem angenehmen Arbeits- und/oder Wohnkomfort bei – ohne Frage. Doch was sind die Voraussetzungen für eine gelungene Umsetzung? Wie ist im Planungsprozess am besten vorzugehen und wer soll involviert werden? Wir geben Antworten.

Am 25. Und 26. Oktober 2021 fand in Weinfelden der von Swiss Wood Innovation Network (S-WIN) organisierte Fortbildungskurs zum Thema Bau- und Raumakustik im Holzbau statt. Die 2-tägige Veranstaltung schlug einen Bogen über die neue SIA 181 hin zu Prognosemöglichkeiten und Erkenntnissen aus der angewandten Forschung. In einem separaten Block wurde über die Umsetzung der Bau- und Raumakustik und deren Tücken gesprochen. Matthias Schmid, Fachbereichsleiter Bauphysik und unser Spezialist Schallschutz im Holzbau, hielt einen Vortrag im Praxisblock zum Thema «Schallschutzkonzept – die halbe Miete?!».

Architekturmodell, anhand dessen bereits die Aspekte des Lärmschutzes thematisiert werden können.
Lärmschutz wird bereits am Modell thematisiert

Beispiel für raumakustische Massnahmen in einem Schulhaus
Raumakustische Massnahmen lassen sich gut integrieren

Als Grundlage für den Erfolg müssen sämtliche Aspekte des Schallschutzes und der Raumakustik möglichst in einer frühen Planungsphase eingebunden und mit den Beteiligten diskutiert werden.

Als erstes geht es darum, die Bedürfnisse und Wünsche zu den Nutzungen zu schärfen und zu bestimmen. Aus genau diesen Nutzungen werden dann entsprechende Anforderungen und Empfehlungen abgeleitet. Sind diese Punkte bereinigt, werden die passenden baulichen Massnahmen abgeleitet und präzise definiert.

Randstellstreifen zur Verminderung des übertragenen Trittschalls
Stellstreifen sorgen für Trittschallentkoppelung
Heizung als Beispiel einer haustechnischen Anlage
Haustechnische Anlage und Installationen sind besonders zu beachten

Es ist ein langer Prozess mit regelmässigem Austausch mit den Fachplanern, bis dann schlussendlich die betroffenen Bauelemente umgesetzt sind und ihre Wirkung beweisen können. Dabei zahlt sich eine durchgängige Qualitätssicherung und Kontrolle auf der Baustelle aus. Nur so kann der Bauakustiker die gesetzten Erwartungen und Anforderungen gewährleisten. Für solche Projekte erarbeiten wir deshalb ein Schallschutzkonzept, welches idealerweise alle Projektphasen enthält.

Unsere Fachpersonen stehen Ihnen zur Seite

Planen auch Sie ein Projekt, bei welchem hohe Erwartungen und Bedürfnisse an einen perfekt funktionierenden Schall- bzw. Lärmschutz bestehen? Oder sind hohe Wünsche an die Raumakustik gesetzt? Unsere Spezialistinnen und Spezialisten Bau- und Raumakustik helfen Ihnen gerne weiter. Inputs erhalten Sie ebenfalls mit den Referaten von Matthias Schmid.

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Ihre Ansprechperson für Bauphysik und Schallschutz im Holzbau.

Matthias Schmid
MSc. Holz, dipl. Ingenieur FH SIA, Executive MBA (SUPSI)
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Ihre Ansprechperson für Raumakustik und technische Anlagen.

Michael Feller
Dipl. Akustiker SGA
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Ihre Ansprechperson für Aussenlärm und Lärm am Arbeitsplatz.

Lukas Rohr
Dr. Sc. techn. EPFL, Akustik
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Ihre Ansprechperson für Luft- und Trittschallschutz im Gebäude.

Regula Heinzer
Dipl. Ingenieurin (BSc)